Mit Predictive Main­te­nance, Digital Twins und IIoT zur perfekten Customer Experience

Digitalisierungs­lösungen für Membran­dosier­pumpen

LEWA GmbH

In diesem Markt­segment ein­malige Customer Experience durch Kunden­portal

Predictive Main­tenance durch Smart-Monitoring-Lösung

Reduzierung der Verwaltungs- und Organisations­auf­wände für Kunden- und Beratungs­services

Da alle miteinander vernetzt sind und alle das gleiche Projekt-Know-how haben, funk­tioniert es einfach. Und ich spare enorme Kosten, die für Erklärungen, Wissens­transfer, Steuerung oder Koordinations­auf­wand draufgingen.
Moritz Pastow
Product Owner LEWA GmbH

LEWA GmbH

Die LEWA GmbH ist ein weltweit führender Hersteller von Membran­dosier­pumpen, Prozess­pumpen sowie Dosier­systemen und -anlagen. Das Unter­nehmen wurde 1952 gegründet und ist mit mittler­weile 14 Tochter­gesell­schaften und über 80 Vertriebs­partnern auf allen Kontinenten vertreten. Insgesamt beschäftigt LEWA mehr als 1.200 Mitarbeiter.

Das Projekt

Projektdauer
Frühjahr 2019 bis Sommer 2021

Leistungen

  • Prototyping
  • UX-/UI-Design
  • Data Science und Machine Learning
  • Softwareentwicklung (Backend und Frontend)
  • DevOps
  • Support (2. & 3. Level-Support)

Entwickler

  • ASP .NET Core
  • ASP .NET + Web API
  • Angular
  • Azure DevOps
  • Azure IoT Hub
  • Azure Cosmos DB
  • Azure WebApps
  • Azure Time Series Insights
  • Docker

Quelle: LEWA GmbH

Ausgangs­situation und Heraus­forderungen

Membrandosierpumpen werden unter anderem in Rohstoff-, Chemie- oder Pharma­unter­nehmen eingesetzt und befördern oft hoch­sensible Substanzen. So sicher die Pumpen auch sind, werden sie nicht regel­mäßig gewartet, kann es zu Aus­fällen kommen – und die können richtig teuer werden.

Um Wartungen besser einplanen und Ausfälle idealer­weise vermeiden zu können, ist es daher elementar die Pumpen und ihre Leistungen kontinuierlich zu monitoren. Über Sensoren wird das zwar schon gemacht, das Problem dabei ist nur: Die ermit­telten Werte sind ohne spezifisches Pumpen-Know-how äußerst schwer zu inter­pretieren. Die Analyse oder gar Fehler­suche wird somit schnell zur Detek­tivarbeit – wofür meistens keine Zeit ist.

Eine weitere Heraus­forderung: LEWA-Pumpen werden auf der ganzen Welt eingesetzt. Diese dezentrale Verteilung hat zur Folge, dass der Kunden­service auch an den entlegensten Orten schnell und effizient reagieren muss. Das treibt Organisations- und Verwaltungs­auf­wand in die Höhe.

Lösung und Ergebnisse

LEWA verfolgt das Ziel ein Rundum-Sorglos-Paket für ihre dezentralen Kunden zu schnüren. Ein Paket, bestehend aus einem Drei­gestirn digitaler Produkte: Einer Smart-Monitoring-Lösung, einer IoT-Platt­form sowie einem Kunden­portal.

Smart-Monitoring

Die Smart-Monitoring-Lösung stellt die Basis dar. Sie macht die Pumpen smart. Will heißen: Pumpen­werte werden dank Smart Monitoring nicht nur über Sensoren ermittelt, sondern auch ausgewertet und via Algorithmen inter­pretiert. So werden keine kryptischen Werte ausgespuckt, mit denen der Anwender nichts anfangen kann, sondern tatsächliche Fehler inklusive Lokalisierung und möglicher Korrektur. Gleichzeitig erlaubt die Technik Predictive Maintenance – sagt also voraus, wann welche Pumpe gewartet werden muss. Unterm Strich bedeutet das, dass LEWA erstmals dazu in der Lage ist, ihr jahre­lang auf­gebautes Produkt­wissen automatisiert mit ihren Kunden zu teilen. Ein Vorteil, von dem alle Parteien profitieren.

Quelle: LEWA GmbH

IoT-Plattform

Wird auf die via Smart Monitoring ermittelten Ergebnisse nicht rechtzeitig reagiert, nutzt auch die klügste Pumpe nichts. Und da LEWA-Pumpen an den entlegensten Orten der Welt stationiert sind, ist es enorm wichtig den Daten­bestand fort­laufend zu sammeln und zu zentralisieren. Dafür wurde die IoT-Plattform entwickelt. Auf Basis der IoT-Services von Microsoft Azure werden die Daten­bestände der smarten Pumpen durch­gehend gesammelt und können, je nach Kunden­wunsch, direkt in die Cloud übertragen werden. Die nun kommunikations­fähigen Pumpen bergen aber noch einen weiteren Vorteil: Die in Massen gewonnen Real­daten können nun erstmalig konsolidiert werden. Damit hat LEWA die komplette Feld­population im Blick und kann schneller und ziel­ge­richteter reagieren.

Quelle: LEWA GmbH

Kundenportal

Das "andere Ende" der Digitalisierungs­lösung stellt das Kunden­portal dar. Hier laufen alle Fäden zusammen. Als Single-Touchpoint for Customer-Selfservice erlaubt es den Kunden, sich orts- und zeit­unab­hängig um ihre Pumpen zu kümmern. Über Dashboards können alle in Betrieb befindlichen Pumpen in Form digitaler Zwillinge durch­gängig beobachtet und kontrolliert werden. Dokumente zur Pumpe sowie Ersatz­teil­listen sind mit wenigen Klicks zu Hand. Dabei wird immer auf das nächst­gelegene LEWA-Tochter­unter­nehmen und dessen Vertriebs­partner zurück­ge­griffen, um Service­arbeiten wie auch Liefer­ketten so schnell und effizient wie möglich zu halten.

Quelle: LEWA GmbH

Quelle: LEWA GmbH

Warum generic.de?

Agile Coaching

LEWA befand sich zu Projektstart in einem kulturellen Wandel. Die historisch bedingt stringente Wasserfall-Projekt­führung und das Arbeiten in fixen Teams sollten einer agilen Arbeits­weise weichen. LEWA suchte also nicht nur einen IT-Partner, der agil arbeitet, sondern der auch im Stande ist, ein agiles Mindset zu vermitteln und weiter­zu­geben. Product Owner Moritz Pastow: "Progressive Produkte erfordern eine progressive Arbeits­weise. Und da war generic.de der perfekte Partner für uns."

Nachhaltigkeit von Anfang an

Daneben hat ihn das Arbeiten nach Clean Code Development überzeugt. Nahm er das Thema zu Beginn noch als geschickten Marketing-Kniff wahr, erkannte Pastow schnell, dass da doch mehr dahinter­steckt: "Es ist extrem erfrischend, dass alle Entwickler immer wieder von sich aus Themen wie kontinuier­liches Testing und Nach­haltig­keit ansprechen. Nicht weil sie es gerne machen oder ich es ihnen befehle. Sondern weil sie das Ding zu Ende denken. Denn was wir jetzt nicht ordentlich machen, fällt uns nachher potenziert auf die Füße."

Was wir jetzt nicht ordentlich machen, fällt uns nachher potenziert auf die Füße.
Moritz Pastow
Product Owner LEWA GmbH

Quelle: LEWA GmbH

Ganzheitliche Projektführung

Zu guter Letzt ist es die ganz­heitliche Projekt­führung, die richtig Mehr­wert stiftet. Alle Beteiligten wissen zu jeder Zeit, was Stand der Dinge ist. Jeder Entwickler kann auf das gleiche Domänen­wissen zurück­greifen, wodurch die Entwicklung mit jedem Sprint effizienter wird. Oder in den Worten des Product Owners: "Da alle miteinander vernetzt sind und alle das gleiche Projekt-Know-how haben, funktioniert es einfach. Und ich spare enorme Kosten, die für Erklärungen, Wissens­transfer, Steuerung oder Koordinations­aufwand draufgingen."

Eine weitere Erfolgs­story

Entwicklung einer schlanken Webapplikation für Capability Mapping und ganzheitliche Transformationsbegleitung.

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