22.6.23
Karriere
Team generic.de
Development

Im Interview mit Benjamin: Software­entwickler bei generic.de

Benjamin - Softwareentwickler bei generic.de

Wie war Dein Bewerbungsprozess?

Der Bewerbungs­prozess verlief reibungslos: Nach dem ersten Gespräch mit HR ging es im zweiten Termin um eine Programmier­aufgabe, die im Nachgang mit einem Entwickler von generic.de besprochen wurde. Dabei ist mir besonders das Besprechen und Diskutieren von Vor- und Nachteilen meiner Lösung im Gedächtnis geblieben. Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, wie ich dachte “wow, auf diesem inhalt­lichen Niveau wird hier über Code diskutiert – das ist ja zu schön, um wahr zu sein.” Auch die Strukturiert­heit der Lösungs­findung bei der Muster­lösung kannte ich so nicht und es war beeindruckend, wie sich dies offenbar in vielen Jahren erarbeitet wurde.

Warum hast Du Dich für diesen Job entschieden?

Einerseits hatte ein ehemaliger Arbeits­kollege von seinen guten Erfahrungen bei generic.de berichtet, aber auch die Aussicht in mehreren Projekten unter­schiedlichste Erfahrungen mit neuen Technologien zu sammeln, hat mich nach meiner bisherigen Arbeit im Produkt­geschäft begeistert. Clean Code Themen waren bei mir bereits zu Studien­zeiten ein Thema und von dem Wechsel zu generic.de habe ich mir versprochen, in das Handwerk Software­entwicklung mit Fokus auf Clean Code und Clean Development nochmal tiefer einzu­tauchen.

Wie sieht nun Dein typischer Arbeitstag aus?

Der Tag beginnt bei mir typischer­weise mit dem Gang zur Kaffee­maschine und dem Trink­wasser­spender. Am Rechner folgt zunächst der Blick in Teams und E-Mails sowie aufs Sprint-Board oder schon der erste Anruf ans Team zum lockeren Besprechen was heute ansteht, wer woran gerade arbeitet und woran möglicher­weise auch mit mehreren Personen gearbeitet werden kann. In diesem Zuge schauen wir uns auch häufig offene Pull-Requests an. Um 9:45 Uhr ist dann das Daily-Meeting, das uns dazu dient, nochmal gemeinsam mit PO und Scrum Master über das Board zu gehen. Der Rest des Tages gestaltet sich häufig sehr unterschiedlich: abgesehen von etwaigen (Scrum-)Meetings wie Refinements besteht der Tag meistens darin, zusammen mit dem Team an den Tickets zu arbeiten. Das kann bedeuten, dass ich alleine oder zu zweit eine Aufgabe bearbeite, dass jemand aus dem Team einen Call startet um ad-hoc Entscheidungen zu treffen oder Lösungs­ansätze zu diskutieren oder sich gemeinsam PR’s anzuschauen. Es gibt natürlich auch Meetings mit dem Kunden – da schauen wir uns beispiels­weise den Entwicklungs­stand einer Story gemeinsam an und überlegen, was man in diesem Zuge noch umsetzen möchte und was vielleicht auch nicht.

Häufig übernehmen wir auch eine bestimmte interne Rolle im Unternehmen, damit wir uns als Ganzes weiter­entwickeln können – in meinem Fall gibt es neben dem Projekt­geschäft auch Tätig­keiten für die sogenannten “Clean Development Ambassadors”. Das Ziel ist, über den internen Austausch mit allen Kolleg:innen ein Leitbild zu erarbeiten und einzusetzen. Es geht aber auch darum, eine Arbeits­weise zu etablieren, die sich, aus den Erfahrungen aus allen Projekten, als erfolgreich heraus­kristallisiert hat. Hier organisieren wir uns als Gruppe, die sich regelmäßig trifft und Aufgaben verteilt, die dann neben der täglichen Projekt­arbeit erledigt werden.

Ich schätze sehr das Miteinander und den engen Austausch im Team und das Vertrauen darauf, dass man im Team mit den unter­schiedlichen Stärken und Kompetenzen der einzelnen Team­mitglieder jede Aufgabe gemeistert bekommt.

Was ist das Tolle an Deinem Job?

Ich schätze sehr das Miteinander und den engen Austausch im Team und das Vertrauen darauf, dass man im Team mit den unter­schiedlichen Stärken und Kompetenzen der einzelnen Team­mitglieder jede Aufgabe gemeistert bekommt. Mir ist aber auch die Abwechslung von (Kunden-)Terminen, eigener, konzentrierter Arbeit und dem Austausch im Team sowie die eigen­verantwortliche Strukturierung des Arbeits­alltags wichtig. Die Atmosphäre und Denkweise sich kontinuierlich zu verbessern und Dinge, sei es im Code, in der Arbeits­weise oder auch als Unternehmen, in kleinen Schritten besser zu machen, trägt zu einem entspannten Arbeits­alltag bei. Neben der eigentlichen Tätigkeit des Programmierens, ist es spannend, in die anfangs häufig gänzlich unbekannte Kunden­domäne einzutauchen.

Last but not least: die Wert­schätzung meiner Kolleg:innen für den umgesetzten Teil einer Story oder auch die An­erkennung vom Kunden, wenn er am Sprint­ende die erreichten Ergebnisse begutachten kann.

Welche Heraus­forderungen bringt Dein Job mit sich?

Eine der größten Heraus­forderungen ist das Strukturieren der anstehenden Arbeiten und der Arbeits­weise, sodass man möglichst effizient mit verschiedenen Personen und Rollen die Kunden­wünsche erfüllen, das Qualitäts­niveau hochhalten und letztlich auch den eigenen Spaß am Arbeiten behalten kann. Dabei spielt das Zwischen­menschliche eine Rolle, aber auch abstraktes Denken und eine eigene strukturierte Arbeits­weise. Daneben gibt es natürlich auch den Bedarf, sein eigenes Know-how stetig größer werden zu lassen und technologisch “am Ball” zu bleiben.

Bezogen auf meine Rolle als Clean Development Ambassador: Ein stetig wachsendes Unter­nehmen wie generic.de, die sich das Clean Code-Versprechen auf die Fahne geschrieben hat, muss diesem natürlich auch gerecht werden. Hier besteht die Heraus­forderung eher darin, eine Bestands­aufnahme der aktuell bearbeiteten Projekte zu machen, sie mit dem von allen Entwickler:innen definiertem Leitbild und Best-Practices abzugleichen und ggf. zielgerichtet kleine Ver­besserungen in die jeweiligen Projekte einfließen zu lassen. Hier treffen natürlich zunächst sehr viele Welten aufeinander: jedes Projekt hat seine eigene Historie und Anforderungen. Die Teamgrößen in den Projekten schwanken stark und letztlich greift jede:r einzelne Beteiligte auf einen Erfahrungs­schatz aus teils vielen Berufs­jahren zurück. Über diese Zeit hat man da natürlich auch Gewohn­heiten und Arbeits­weisen entwickelt, die es mit den übrigen Team­mitgliedern kompatibel zu machen gilt.

Auf mein Team kann ich mich zu 100% verlassen – jede:r Einzelne hat ein großes Verantwortungs­bewusstsein und bringt dieses auch ein.

Was macht Dein Team aus?

Auf mein Team kann ich mich zu 100% verlassen – jede:r Einzelne hat ein großes Verantwortungs­bewusstsein und bringt dieses auch ein. Wir unterstützen uns gegenseitig und sind stark darauf fokussiert unsere Ziele zu erreichen.

Wir arbeiten (zumindest im Kern) schon seit einigen Jahren zusammen und haben uns eine Arbeits­weise erarbeitet, die zur Erreichung der Ziele führt und von der wir überzeugt sind. Das macht das tägliche Mit­einander leicht und wir sind auch privat befreundet.

Warum passt Dein Arbeit­geber zu Dir?

generic.de passt zu mir, weil die Firmen­kultur dazu einlädt, sich wohlzufühlen. Man kann sich frei entfalten, sich Einbringen bei internen Themen und findet für jedes Problem ein offenes Ohr. Das freund­schaftliche Miteinander zeigt sich hier nicht nur bei Festen, sondern auch beim Plausch an der Kaffee­maschine oder auf dem Gang. Mit der academy hat generic.de ein Konzept etabliert, das es erlaubt, sich selbst­ständig nach Bedarf fortzubilden - dafür steht jedem Mitarbeitenden ein Budget zur Verfügung, über das er frei verfügen kann.

generic.de passt zu mir, weil die Firmen­kultur dazu einlädt, sich wohlzufühlen.

Was motiviert Dich am meisten in Deinem Job?

Mich motiviert einerseits das wert­schätzende Feedback von Kunden und Kolleg:innen, anderer­seits aber auch das Umsetzen von Anforderungen und die Erschaffung von Anwendungen, die den Arbeits­alltag von den Benutzer:innen unserer Kunden erleichtern. Es ist motivierend zu sehen, dass durch regelmäßige Releases die neue Funktionalität schon zeitnah in der Hand der End­kunden ist. Und wer kennt nicht das Gefühl, wenn eine Anwendung, die man schon länger benutzt, ein Update bekommt und irgendwie stylischer aussieht und vielleicht auch die Funktionalität mitbringt, auf die man schon lange wartet?

Dein Tipp: Welche Eigenschaft(en) sollte man als Softwareentwickler (m/w/d) bei generic.de mitbringen?

Offenheit, Teamfähigkeit und Kompromiss­bereitschaft.

Offen sein für Neues, für den Austausch mit Kolleg:innen, für neue Technologien, für spannende Heraus­forderungen, für wechselnde Team­konstellationen (und die sich daraus bietende Möglichkeit von verschiedenen Kolleg:innen die Arbeits­weise kennenzulernen und von ihrem Know-how zu profitieren). Aber auch die Lust im Team ein gemeinsames Ziel zu erreichen und sich ständig (auch über das eigene Team hinaus – beispielsweise in internen Academy-Sessions) auszutauschen, sind sicherlich von Vorteil. Dabei gibt es sicherlich zu manchen Themen unter­schiedliche Auffassungen, die es gilt konstruktiv und zielgerichtet in eine gute Lösung umzumünzen.

Und zum Schluss: Dein Berufsbild in 3 Worten:

Heraus­fordernd, abwechslungs­reich, flexibel

Klingt genau nach dem, was Du suchst? Wir haben alles für Deinen nächsten Job als Software­entwickler (m/w/d).

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