LEWA GMBH
Seriensoftware und generische IoT-Plattformen stoßen bei Industriepumpen oft an Grenzen: Viele Produkt-Varianten, lange Lebensdauer im Feld, gemischte Steuerungen und eine gewachsene Softwarelandschaft. Der Mehrwert von Software entsteht, wenn Funktionen, Daten und Prozesse zusammenpassen und miteinander richtig kommunizieren.
In der Praxis zeigen sich typische Herausforderungen:
Der gewinnbingende Nutzen für Hersteller und Kunden entsteht erst, wenn Daten durch passgenaue Software vollumfänglich nutzbar werden, z.B. durch neue Services wie Predictive Maintenance.
Unser Vorgehen folgt dabei denselben Prinzipien, die unserer Clean-Code-Philosophie zugrunde liegen: klare Strukturen, verständliche Logik und Softwarequalität, die langfristigen Betrieb ermöglicht – statt kurzfristiger Übergangslösungen.
Erfahren Sie hier mehr über unsere Philosophie der Individuellen Softwareentwicklung.
Wir entwickeln Lösungen entlang Ihrer Pumpen-, Service- und Kundenprozesse - nicht entlang Produktgrenzen eines Standardangebots und das ohne Lock-In.
Der Fokus liegt auf verständlichem, wartbarem und erweiterbarem Code, der auch nach Jahren noch sicher betrieben werden kann.
Langjährige Erfahrung mit C#/.NET, Schnittstellen, APIs und Cloundintegration bilden die Basis für robuste Software-Architekturen.
Wartbarkeit, Sicherheit und Skalierung werden von Anfang an berücksichtigt – nicht erst nach der ersten Inbetriebnahme.
Individualsoftware für Industriepumpen wird dort wichtig, wo Zustand, Betrieb und Service über HMI, Portale, Engineering-Tools und Vernetzung in gewachsenen Systemlandschaften zusammenlaufen müssen.

Transparenz über Maschinenzustände, Stillstände oder Abweichungen als Grundlage für operative Entscheidungen – wie unser Praxisbeispiel für hocheffizientes Smart Monitoring in der Referenz LEWA zeigt.

Nutzung von Betriebsdaten zur besseren Planung von Wartungsmaßnahmen und zur Reduktion ungeplanter Ausfälle. Erfahren Sie, wie wir Stillstandszeiten in unserer Referenz LEWA minimieren.

Analyse von Durchlaufzeiten, Engpässen oder Prozessabweichungen auf Basis realer Produktionsdaten. Wie eine standortübergreifende Datenanalyse die Effizienz steigert, zeigt unsere Case Study für Beschichtungsanlagen.

Verknüpfung von Produktions- und Qualitätsdaten zur Ursachenanalyse und Prozessverbesserung. Erfahren Sie in unserer Case Study zur Prozesskontrolle, wie KI-gestützte Analysen die Fehlerquote in der Fertigung minimieren.
Gemeinsam analysieren wir Ihre Prozesse, identifizieren Anwendungsfälle und bewerten deren Business Case – als fundierte Grundlage für die Entscheidung über Ihre Software-Investition.
Wir konzipieren Ihre Software-Lösung als Schnittmenge aus Business-, Technologie- und Nutzeranforderungen. Dazu analysieren wir Use Cases, definieren Schnittstellen und erstellen einen konkreten Umsetzungsplan.
Im Dual Track Agile entwickeln wir Ihre Industriepumpen-Software nach Clean Code Standard – iterativ, nutzerzentriert und mit kontinuierlichen Releases, die frühzeitig Mehrwert in Ihrem Betrieb schaffen.
Wir betreiben und warten Ihre Software, überwachen die System-Performance und sorgen mit regelmäßigen Updates und technologischer Weiterentwicklung für einen nachhaltigen, sicheren Betrieb.
Ein IIoT-Projekt lohnt sich wirtschaftlich, wenn durch die Nutzung von Betriebs- und Produktionsdaten messbare Verbesserungen erzielt werden können. Typische Effekte sind reduzierte Stillstandszeiten, geringere Wartungskosten oder effizientere Produktionsabläufe. In vielen Fällen entstehen wirtschaftliche Vorteile bereits bei klar abgegrenzten Anwendungsfällen. Entscheidend ist, den Nutzen früh zu definieren und Projekte so aufzusetzen, dass sie schrittweise erweitert werden können.
Zu den häufigsten Risiken bei IIoT-Projekten zählen unklare Zielsetzungen und fehlende Integration in bestehende Systeme. Diese Risiken lassen sich reduzieren, indem Projekte mit klaren Fragen starten und technisch sauber konzipiert werden. Ein schrittweises Vorgehen mit Pilotanwendungen hilft, Erfahrungen zu sammeln.
Industrial IoT ist weder ausschließlich ein IT- noch ein reines Fachbereichsthema, sondern ein Zusammenspiel beider Seiten. Fachbereiche definieren Ziele, Fragen und den gewünschten Nutzen, während die IT für Integration, Sicherheit und Betrieb verantwortlich ist. Erfolgreiche IIoT-Projekte entstehen dort, wo beide Perspektiven früh zusammengebracht werden. Eine klare Rollenverteilung und gemeinsame Zieldefinition sind dabei wichtiger als die organisatorische Zuordnung des Projekts.
Für IIoT ist in der Regel keine vollständig neue IT-Infrastruktur erforderlich. Viele IIoT-Lösungen bauen auf bestehenden Systemen auf und erweitern diese gezielt. Wichtig ist, dass relevante Maschinendaten zugänglich gemacht und sinnvoll angebunden werden können. Statt paralleler Strukturen empfiehlt sich ein schrittweiser Ausbau der vorhandenen IT-Landschaft, um langfristig wartbare und integrierte Lösungen zu schaffen.
Cloud und Edge Computing ergänzen sich im IIoT. Edge-Komponenten ermöglichen die Verarbeitung von Daten nahe an der Maschine, etwa für Vorverarbeitung oder zeitkritische Funktionen. Cloud-Komponenten werden häufig für Analyse, Aggregation, Integration und Skalierung genutzt. Welche Aufgaben wo umgesetzt werden, hängt von Anforderungen an Sicherheit und Betrieb ab. In der Praxis entsteht meist eine hybride Architektur aus Edge- und Cloud-Bausteinen.
Ein erstes IIoT-Projekt sollte mit einem klar abgegrenzten und überschaubaren Anwendungsfall beginnen. Ziel ist es, schnell Erkenntnisse zu gewinnen und technische sowie organisatorische Erfahrungen zu sammeln. Ein kleiner Start reduziert Risiken und erleichtert die Bewertung des tatsächlichen Nutzens. Auf dieser Grundlage kann das Projekt gezielt erweitert werden, etwa um weitere Datenquellen oder Anwendungsfälle.
Für ein IIoT-Projekt werden in der Regel Ansprechpartner aus Fachbereichen, IT und gegebenenfalls Instandhaltung benötigt. Wichtig ist weniger die Größe des Projektteams als eine klare Verantwortung und Entscheidungsstruktur. Fachliches Wissen über Prozesse und Anlagen ist ebenso relevant wie technisches Know-how zur Integration. Eine enge Abstimmung zwischen den Beteiligten trägt maßgeblich zum Projekterfolg bei.
Die Dauer eines IIoT-Projekts hängt stark vom Anwendungsfall, der bestehenden Infrastruktur und dem Integrationsumfang ab. Pilotprojekte liefern erste Ergebnisse und helfen, Anforderungen besser zu verstehen.