Software für Werkzeug­maschinen

Wir entwickeln individuelle Software für Hersteller von Werkzeug­maschinen – von modularen HMI-Frameworks über Service-Management-Systeme bis zur Ablösung gewachsener Maschinen­software.
Kunde seit 2005
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Der Werkzeug­maschinenbau – eine Branche im Wandel

Werkzeugmaschinen werden immer leistungs­fähiger, aber der Wettbewerb entscheidet sich zunehmend an der Software: an der Bedien­oberfläche, an der Servicefähigkeit und an der Frage, wie schnell eine neue Maschinen­variante lieferfähig ist. Standard­plattformen stoßen hier an Grenzen, weil sie die Varianten­vielfalt, die Steuerungs­nähe und die Lebenszyklen dieser Branche nicht abbilden.

In der Praxis zeigen sich typische Herausforderungen:

  • Variantenvielfalt statt Serienprodukt: Maschinenserien, Optionen, Sondermaschinen und unterschiedliche Displaygrößen müssen von einer Softwarebasis getragen werden
  • Gewachsene Maschinensoftware: Bediensoftware in C++, MFC, VB6 oder WPF, über Jahre erweitert, eng an die Steuerung gekoppelt und kaum noch dokumentiert
  • Lange Lebenszyklen: 15 bis 20 Jahre im Feld, oft über mehrere Steuerungs- und Betriebssystemgenerationen hinweg
  • Service als Ertragssäule: weltweiter technischer Kundendienst, Ersatzteile und Fernwartung – organisatorisch aufwendig und häufig auf Insellösungen verteilt
  • Bedienbarkeit als Produktivitätsfaktor: wechselndes Bedienpersonal und fehlende Fachkräfte machen Rüst- und Einarbeitungszeiten zum harten Kostenfaktor

Für Werkzeugmaschinenhersteller entsteht der eigentliche Wettbewerbsvorteil, wenn Software nicht nur die Maschine bedienbar macht, sondern kürzere Rüstzeiten, planbaren Service und neue digitale Erlösquellen erzeugt.

Warum generic.de der richtige Software­partner für den Werk­zeug­maschinen­bau ist

Wir kennen Ihre Branche aus der Projektpraxis

Aus der langjährigen Zusammenarbeit mit Unternehmen wie TRUMPF oder Klingelnberg wissen wir, wie der Werkzeug­maschinenbau tickt – von der HMI-Entwicklung bis zum Service-Management.

Sie testen bis zu 3x früher mit echten Anwendern

Durch unsere KI-gestützte Software­entwicklung liefern wir Features bis zu 3x schneller. Sie können eher testen und erhalten früher User-Feedback – solange Änderungen noch günstig sind.

Software, die auch in Jahren noch wart- und weiter­entwickelbar ist

Wir sind überzeugt: Auch in der KI-Ära muss industrielle Software Jahrzehnte laufen. Daher gilt unser Clean-Code-Standard auch für KI-generierten Code. Für nachhaltige Lösungen, statt Wegwerf-Software.

Kein Lock-In – Ein Wechsel bleibt jederzeit möglich

Quellcode, Konzepte, Designs sowie die KI-Ent­wicklungs­umgebung gehören Ihnen. Sie könnten morgen im eigenen Team weiterarbeiten. Wir halten Kunden über Ergebnisse, nicht über Abhängigkeit.

Wir freuen uns über den großen Erfolg des Projektes und über die sehr gute, langjährige Zusammenarbeit mit der generic.de AG. Clean Code Development sehen wir als wichtigen Meilenstein in der Softwareevolution, um die Effizienz der Softwareentwicklung noch weiter zu steigern, noch mehr Komplexität zu beherrschen und eine noch höhere, innere Softwarequalität zu erreichen, die Zukunftssicherheit schafft.
Leiter Technologie und Innovation (ehem.)
KLINGELNBERG GmbH
Moritz Pastow
PROGRAMM MANAGER DIGITAL SERVICES & IIOT,
LEWA GMBH
Unsere Pumpen dosieren und fördern kritische und teure Fluide. In diesem Zuge haben wir uns in den vergangenen Jahren viel Überwachungs-Know-how für unsere Pumpen angeeignet. Und mit Smart Monitoring können wir dieses nun endlich auch unseren Kunden zugänglich machen. generic.de war für diese Aufgabe der perfekte Partner für uns.
Nora Legittimo
CHIEF DIGITAL OFFICER (CDO),
SCHÖCK BAUTEILE GMBH
Ich finde eine Beta­phase, in der keiner­lei Bugs oder ander­weitige Auffällig­keiten in der Software auf­treten, echt unge­wöhnlich. Aber gerade mit Blick auf unsere extrem auf Sicher­heit bedachte Branche, ist das natürlich eine tolle Sache.
Julian Geiger
Agile Team Lead Digital Solutions
Uhlmann Pac-Systeme GmbH & Co. KG
Wir waren davon beeindruckt, wie schnell sich das generic.de-Team fachlich einge­arbeitet hat und mit welcher Motivation sie an die doch sehr komplexe Thematik heran­gegangen sind. Das Team arbeitet sehr selbständig und legt, genau wie wir, höchsten Wert auf Qualität. So passen Software und unser Anspruch perfekt zusammen!
Alexander Strobl
DIRECTOR DIGITAL TRANSFORMATION IT
J. WAGNER GMBH
Zu Beginn war echt viel Mocking und Prototyping angesagt. Da muss man erstmal einen Dienst­leister finden, der das mitmacht. generic.de hat einfach die richtige Einstellung für solche Herausforderungen – die perfekte Hands-On-Mentalität.
Tobias Vock
Manager solutions
Saatmann gmbh
Das qualifizierte Software Audit von generic.de hat uns bei dem weiteren Prozess sehr geholfen. Das Ergebnis hat uns intern viel Druck genommen. Wir hatten nun eine neutrale Bestätigung von außen, dass wir uns auf einem guten Weg befinden und wussten, an welchen Stellschrauben wir noch arbeiten müssen.
Manuel Stuhlinger
ANWENDUNGSTECHNIK & PRODUKTENTWICKLUNG
BEST WOOD SCHNEIDER® GMBH
Für mich als Kunde wird mir durch Clean Code einfach die Sicherheit geboten, unab­hängig zu sein. Ich möchte nicht in 10 Jahren mit einem Stück Code dastehen, den keiner mehr versteht und wieder von Neuem anfangen müssen.

Mit welchen Lösungen wir den Werkzeug­maschinen­bau unterstützen können

Ein Mann mit Tablet bedient eine Maschine in einer modernen Fabrikhalle.

HMI-Entwicklung und Maschinen­bediensoftware

Eine Bedienoberfläche für eine ganze Maschinenserie statt einer Lösung pro Maschinentyp: Wir konzipieren und entwickeln modulare HMI-Frameworks, die sich an unterschiedliche Displaygrößen, Ausstattungsvarianten und Bedienrollen anpassen. Rüsten, Programmieren, Diagnose und Instandhaltung erhalten jeweils die Sicht, die sie brauchen – konsistent über die gesamte Baureihe. Das Ergebnis: kürzere Einarbeitung, weniger Bedienfehler und ein einheitliches Markenerlebnis an jeder Maschine.

Person hält ein Tablet, das eine industrielle Überwachungssoftware mit Diagrammen und Asset-Informationen anzeigt.

Service-Management-Systeme für den weltweiten Kundendienst

Vom Anruf bis zum Abschlussbericht in einem System: Wir entwickeln Service-Management-Lösungen, die den technischen Kundendienst über den kompletten Maschinenlebenszyklus koordinieren – mit 24/7-Ticketing, Einsatzplanung, Ersatzteilbezug und Anbindung an SAP, CRM, DMS, Active Directory und Telefonie. Das Ergebnis: planbarer Service statt Reaktionsbetrieb – und belastbare Daten für Servicequalität und After-Sales-Umsatz.

Automatisierte Verpackungsmaschine legt Kartons auf ein Förderband in einer Fabrik.

Engineering- und Konfigurations­software für Maschinenvarianten

Hohe Variantenzahlen lassen sich nicht mehr manuell dokumentieren. Wir entwickeln Konfiguratoren, die aus einer Produktkonfiguration just in time das exakte CAD-Modell und das Abmessungsdokument erzeugen, Berechnungsverfahren parallelisieren und die Prozesse in der Anwendungstechnik digitalisieren – international einsetzbar und in die Systemlandschaft integriert. Das Ergebnis: Angebote und Engineering-Unterlagen in Minuten statt Tagen, ohne Medienbruch zwischen Vertrieb, Anwendungstechnik und Konstruktion.

Mann mit Brille betrachtet große Bildschirme mit Diagrammen und Datenvisualisierungen.

Prozessüberwachung, Werkzeug- und Standzeitanalyse

Werkzeugeinsatz, Spindellastdaten und Prozessverläufe transparent machen – über einzelne Maschinen, Linien und Standorte hinweg. Alle Daten zu Bearbeitungsprozess, Werkzeug und Maschine liegen in einer Web-Anwendung zusammen, Regeln überwachen kritische Lastwerte und lösen Benachrichtigungen aus. Das Ergebnis: schnellere Ursachenanalyse bei auffälligen Bauteilen oder Chargen, belastbare Standzeitauswertungen und ein Wissensstand, der im Unternehmen geteilt wird statt an einzelnen Experten zu hängen.

Unsere referenzen

Ausgesuchte Case Study

Hersteller von Werkzeugmaschinen und Lasertechnik

Entwicklung einer modularen Maschinen­bediensoftware mit HMI-Framework

Wie wir für einen international führenden Hersteller von Werkzeug- und Lasermaschinen ein konzern­weites HMI-Framework für eine 3D-Laser-Maschinenserie konzipiert und entwickelt haben.
  • Einheitliche, intuitive Oberfläche für eine konzernweite Maschinenserie statt Einzellösungen je Maschinentyp
  • Interface und Elemente passen sich individuell an verschiedene Displaygrößen an
  • Agiler Projektverlauf mit transparenten Kosten und Clean Code Coaching für nachhaltige Weiterentwicklung
tco-calculator

Gesamt­kosten­analyse für Ihr Software­projekt

Schalten Sie jetzt unseren TCO-Calculator kostenlos frei und analysieren Sie Ihr Software­projekt auf Herz und Nieren.

Typische Herausforderungen in Software­projekten – und wie wir sie lösen

Herausforderungen & Lösungen

Unklare Projekt­dimensionierung: Scope, Zeitrahmen und Budget lassen sich vor Projektstart schwer einschätzen.
Vorgelagerte Konzept­entwicklung: Risiken bewerten und eine belastbare Aufwands­schätzung erarbeiten – vor der Entwicklung.
Fehlende Priorisierung: Zu viele Features, zu wenig Fokus – am Ende wird vieles angefangen, aber nichts richtig fertig.
Dual Track Agile: Parallelisierung von Konzeption und Entwicklung – Funktionen laufend nach Geschäftswert priorisieren.
Steigende Compliance-Anforderungen: CRA, NIS2, ISO 27001 – der regulatorische Druck wächst, und nachträgliches Absichern ist teuer.
Security-by-Design: Sicherheits- und Compliance-Anforderungen werden von Tag 1 in den Entwicklungs­prozess integriert.

So entwickeln wir Ihre individuelle Lösung

ERFINDEN
Prozessanalyse & Ideenentwicklung
1-2 Wochen

Gemeinsam analysieren wir Ihre Prozesse und identifizieren Ihre Anwendungs­fälle. Daraus leiten wir Ideen für Softwarelösungen ab. Haben Sie bereits eine konkrete Idee, prüfen wir diese auf Business-Tauglichkeit sowie technische Umsetzbarkeit.

ERFORSCHEN
Konzeptentwicklung & Knowledge-Graph
4-8 Wochen

Wir konzipieren Ihre Software-Lösung als Schnittmenge aus Business-, Technologie- und Nutzer­anforderungen. Das Ergebnis ist ein durchdachtes Lösungskonzept aufbereitet als maschinenlesbarer Knowledge-Graph – perfekt geeignet für die Entwicklung mit KI-Agenten.

ENTWICKELN
KI-gestützte Softwareentwicklung
6-X Monate

Entwicklung im Dual Track Agile: In unserer KI-Entwicklungs­um­gebung übernehmen KI-Agenten Routine, Code und Tests nach Clean-Code-Standard. Unsere Experten konzipieren, prüfen und reichern den Knowledge-Graph kontinuierlich an.

ERHALTEN
Support & Betrieb Ihrer Software-Lösung
kontinuierlich

Wir betreiben und warten Ihre Software, überwachen die System-Performance und sorgen mit regelmäßigen Updates und technologischer Weiter­entwicklung für einen nach­haltigen, sicheren Betrieb.

Ihre Vorteile

Mit KI bis zu 3x schneller im Coding

KI-gestützte Softwareentwicklung beschleunigt die Umsetzung – Standards und Clean Code sichern, dass Geschwindigkeit nicht Wartbarkeit kostet.

Kein versteckter Lock-In

Quellcode, Konzepte, Designs und KI-Entwicklungsumgebung gehören Ihnen – lesbar und jederzeit mit anderen Partnern weiterentwickelbar.

Investitionssicherheit durch Clean Code

Ob mit KI oder von Hand – Clean Code ist unser Standard. Damit Ihre Software auch nach Jahren flexibel erweiterbar bleibt.

Experten in jeder Projektrolle

Unsere Mitarbeiter sind Experten auf ihrem Feld, werden kontinuierlich geschult und verfügen über ein großzügiges, jährliches Weiterbildungsbudget.

Compliant entwickeln

ISO-orientierte Prozesse und CRA-Readiness integriert – Compliance von Anfang an, nicht als teures Add-on.

Über 25 Jahre Enterprise-Erfahrung

Seit über 25 Jahren entwickeln wir Individualsoftware für die Industrie – mit tiefem Branchen-Know-how auf Augenhöhe.

Softwareentwicklung im Dual Track Agile

Konzeption und Entwicklung laufen parallel – es wird nur das entwickelt was validiert Mehrwert generiert.

Nutzerzentrierung von Anfang an

Prototypen und Usability-Tests, bevor Code geschrieben wird – für Software, die Nutzer annehmen und ROI liefern.

API-First

Schnittstellen sauber definieren, damit ERP, MES und Maschinen datendurchgängig und skalierbar zusammenarbeiten.

Ihr Einstieg in Individualsoftware für Werkzeugmaschinen: nur einen Anruf entfernt.

Wenn Sie wissen möchten, welche Daten wir ver­ar­beiten und wie lange wir diese speichern, finden Sie weiter­führende Infor­mationen in unserer Daten­schutz­erklärung.
Ihre Daten werden verschlüsselt übertragen
Vielen Dank! Ihre Kontaktanfrage wurde von uns empfangen!
Oh nein! Irgendwas ist schiefgelaufen. Probieren Sie es bitte noch einmal!
Jörg Lenz
Key Account Manager
FAQs

Häufige Fragen zu Softwareprojekten im Werkzeug­maschinen­bau

Wann lohnt sich eine eigene Bediensoftware statt einer Standard-HMI-Plattform?

Eine Standardplattform ist die richtige Wahl, wenn die Maschine in deren Bedienlogik und Protokoll-Ökosystem passt: schnellerer Rollout, geringeres Umsetzungsrisiko, verbreitete Oberfläche für die Instandhaltung. Eine eigene Bediensoftware lohnt sich, wenn das Bedienkonzept zum Unterscheidungsmerkmal der Maschine wird, wenn Schnittstellen und Datenbanklösungen frei wählbar bleiben müssen, wenn Lizenzkosten pro Maschine in die Stückkosten wandern oder wenn eine Oberfläche eine ganze Baureihe tragen soll. Der häufigste Einwand gegen Individualsoftware ist die Wartungsabhängigkeit von einzelnen Spezialisten. Dieses Risiko entsteht durch fehlende Standards, nicht durch Individualentwicklung: Clean Code ist bei uns Unternehmensstandard, damit Ihre Software auch in zehn Jahren veränderbar bleibt.

Wie lässt sich verhindern, dass eine neue Bediensoftware für die Maschinenbediener zum Rückschritt wird?

Bedienbarkeit verschlechtert sich meist dann, wenn eine Oberfläche aus der Technik heraus entworfen wird statt aus dem Arbeitsablauf: Die Optik wirkt moderner, aber Rüsten, Programmieren oder der Wechsel zwischen Offsets brauchen mehr Schritte als vorher. Verhindern lässt sich das nur vor der Implementierung. Wireframes, Click-Dummies und Usability-Tests entstehen deshalb bei uns, bevor Code geschrieben wird, je Inkrement folgen Nutzertests, und das Bedienpersonal sieht das Produkt lange vor dem Go-live. In einem vergleichbaren Projekt sind dadurch Einarbeitungsaufwand, Bedienfehler und Fehlmessungen messbar gesunken.

Wie bekommen wir eine Bedienoberfläche für mehrere Maschinenserien unter einen Hut?

Über ein modulares HMI-Framework. Gemeinsame Bausteine wie Navigation, Rechte, Diagnose oder Parametrierung liegen zentral, maschinenspezifische Module kommen ergänzend hinzu. Interface und Bedienelemente passen sich an unterschiedliche Displaygrößen an. So bedienen Ihre Kunden jede Maschine Ihrer Baureihe nach demselben Muster, und Sie pflegen eine Softwarebasis statt eines Wildwuchses pro Maschinentyp.

Lässt sich eine über Jahre gewachsene Maschinensoftware modernisieren, ohne den laufenden Betrieb zu gefährden?

Ja, in aller Regel schrittweise statt als Neuentwicklung. Der hardwarenahe, über Jahre validierte Teil ist am teuersten und riskantesten neu zu schreiben. Wir kapseln ihn hinter einer definierten Schnittstelle und modernisieren zunächst alles darum herum. Ersetzt wird Scheibe für Scheibe, mit vorher vereinbarten Kriterien für Verhaltensgleichheit, und jeder Schritt ist auslieferbar. Wo Wissen nur in wenigen Köpfen steckt, dokumentieren wir vor dem Ersetzen die Verhaltensweisen, die überleben müssen, und sichern sie mit Tests ab. Auch bestehende WPF-Anwendungen sind nicht automatisch Altlast – der Wechsel auf aktuelles .NET ist oft der risikoärmste erste Schritt. Trägt der Bestand nicht mehr, ist eine Neukonzeption günstiger als weiteres Nachflicken: Bei einem über 30 Jahre gewachsenen Konfigurator war genau das der Fall.

Können bestehende Steuerungen und Maschinen angebunden werden?

Ja. Wir haben Erfahrung mit der Integration von Steuerungen, Sensorik und Messhardware über OPC UA, Feldbusse wie Profinet und Profibus sowie proprietäre Schnittstellen. Maschinen- und Prozessdaten werden performant verarbeitet und in MES, ERP, CAQ oder Cloud-Plattformen überführt. Die bestehende Infrastruktur wird nicht pauschal ersetzt, sondern in eine durchgängige Softwarelandschaft eingebunden.

Welche internen Ressourcen braucht ein typisches Softwareprojekt im Werkzeugmaschinenbau?

Üblich sind Ansprechpartner aus Produkt/Entwicklung, Anwendungstechnik oder Service, IT und bei Bedarf Instandhaltung oder Qualität. Entscheidend ist weniger die Teamgröße als klare Zuständigkeiten und Entscheidungswege. Fachliches Wissen ist ebenso wichtig wie Know-how zu Integration und Betrieb. Regelmäßiger Austausch zwischen den Beteiligten trägt stark zum Erfolg bei.

Wie lässt sich der Aufwand abschätzen, bevor Budget gebunden wird, und wie lange dauert die Umsetzung?

Über einen eigenen, begrenzten Schritt vor der Entwicklung. Unsere vorgelagerte Konzeptentwicklung läuft zwei bis zwölf Wochen und endet mit einem validierten Lösungskonzept, Click-Dummies, einem priorisierten Backlog und einem Umsetzungsplan. Die Anforderungen klassifizieren wir vorher, damit erkennbar ist, welcher Teil eines Angebots belastbar ist und welcher noch Forschung braucht. Ein Festpreis bei unklarem Scope wäre Scheinsicherheit – tragfähiger ist ein festes Budget bei flexiblem Scope. Die Entwicklung selbst dauert je nach Umfang und Integrationstiefe von wenigen Monaten für fokussierte Erweiterungen bis zu mehrjährigen Laufzeiten für konzernweite Frameworks oder die Ablösung gewachsener Plattformen.

Welche Compliance-Nachweise muss Maschinensoftware künftig liefern?

Mit dem Cyber Resilience Act greifen ab 2027 Pflichten, die den gesamten Entwicklungsprozess betreffen und nicht nur das fertige Produkt: eine Software Bill of Materials, eine dokumentierte Schwachstellenbehandlung und Update-Fähigkeit über die Produktlebensdauer. Je nach Einsatzfeld kommen ISO 9001, IATF 16949, NIS2 sowie Audit-Trail- und Datenintegritätsanforderungen hinzu. Wer erst 2027 beginnt, seine Entwicklungsprozesse umzustellen, ist zu spät. Wir integrieren Sicherheits- und Nachweisanforderungen deshalb ab Tag 1 in Architektur und Delivery, statt sie nachträglich anzuflicken.

Mit welchem Umfang sollte ein erstes Softwareprojekt in diesem Umfeld starten?

Klein und klar begrenzt: ein überschaubarer Anwendungsfall mit erkennbarem Nutzen – z. B. definierte Messvorgänge, ein Pilotkunde oder ein klarer Service-Use-Case. Ziel ist es schnelle fundierte Erkenntnisse und Erfahrung mit Technik, Organisation und Schnittstellen zu erhalten. Ein solcher Start senkt Risiken und macht den tatsächlichen Nutzen besser bewertbar. Danach lässt sich die Software gezielt erweitern – um weitere Prozesse, Maschinen, Regionen, Datenquellen oder Funktionen.

Wie lange dauert die Umsetzung eines solchen Softwareprojekts?

Die Dauer hängt stark vom Umfang, der bestehenden Systemlandschaft und dem Integrationsaufwand ab – von wenigen Monaten für fokussierte Erweiterungen bis zu längeren Laufzeiten für umfassende Plattformen oder viele Schnittstellen. Pilotprojekte liefern früh belastbare Ergebnisse und helfen, Aufwand und Roadmap realistisch einzuordnen.

Wer betreibt und pflegt die Software nach dem Projektabschluss?

Beide Wege sind möglich, und die Entscheidung muss nicht zu Projektbeginn fallen: Wir übernehmen Betrieb, Wartung und Weiterentwicklung – oder Ihr Team tut es selbst und wird während des Projekts dafür befähigt, über Clean-Code-Schulungen, Training-on-the-job und den Aufbau der Product-Owner-Rolle. In einem vergleichbaren Projekt entwickelt der Kunde seine Software heute mit eigenen Entwicklern weiter. Vertraglich gilt in beiden Fällen: Sie sind bei uns nicht eingesperrt, Exit-Klauseln und Escrow gehören dazu.

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Unser TCO-Calculator unterstützt Sie bei der Gesamt­kosten­analyse Ihres Softwareprojekts – egal, ob Individual­entwicklung, On-Prem-Lösung oder SaaS.

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Industrial AI: 20 Use Cases aus der Praxis

KI in der Industrie ist kein Zukunftsthema mehr, aber wo lohnt sich der Einstieg wirklich? Dieses Whitepaper zeigt 20 anonymisierte Praxisbeispiele, wo KI heute in Kernprozessen messbaren Mehrwert liefert – von Qualitätssicherung über Predictive Maintenance bis zur intelligenten Produktionsplanung.

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